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Anna Sollberger

«Engagiere mich gerne für Kinder und Jugendliche»


Mit der ersten Kinder- und Jugendolympiade im Kanton Solothurn sorgt Anna Sollberger, Leiterin der Geschäftsstelle des organisierenden Verbandes für Offene Arbeit für Kinder und Jugendliche im Kanton Solothurn (VOAKJ), am kommenden Sonntag für Action, Spass und Austausch.

Das kommende Kinder- und Jugendfest ist eine Initiative des Solothurner Verbandes für Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (VOAKJ) und wird gemeinsam mit fünf Jugendarbeitsstellen des Kantons organisiert. In Zukunft soll jedes Jahr eine solche Olympiade in unterschiedlichen Teilen des Kantons stattfinden, so die Idee, wie sie von Anna Sollberger, der Geschäftsführerin des Verbandes, mitentwickelt wurde.  «Ich bin überzeugt, dass sich eine Investition in Heranwachsende auf jeden Fall lohnt und alle Beteiligten bereichert. Die Arbeit mit Menschen und die damit verbundene Herausforderung, mich in einem sich wandelnden Feld zu bewegen, begeistert und erfüllt mich.» Der VOAKJ ist ein Zusammenschluss von Gemeinden und Kirchgemeinden im Kanton Solothurn, welche Träger von professionellen Angeboten in der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendtreffs, mobile Jugendarbeit) sind. „Der VOAKJ organisiert die Vernetzung und der fachliche Austausch der verschiedenen Akteure in der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Partner würden vom Netzwerk, dem Austausch, der Lobbyarbeit sowie Weiterbildungsmöglichkeiten und einer Qualitätssicherung ihrer Jugendarbeit profitieren. Nun steht mit dem Kinder- und Jugendfest ein Grossanlass an. Anna Sollberger ist beim organisieren an vorderster Front, lobt die Zusammenarbeit mit allen Involvierten und dem parallel stattfindenden Streetfood Festival Solothurn.  Umwelt- und konsumbewusst Anna Sollberger kennt sich in der Kinder- und Jugendarbeit aus. Auch wenn sie die Stelle erst anfangs August angetreten habe, so seien ihr die Aufgaben vertraut, da sie bis zur Umstrukturierung bei der Kinder- und Jugendförderung des Kantons Solothurn gearbeitet habe, berichtet sie. Bereits als Jugendliche engagierte sie sich in der Pfadi, lernte die Jugendangebote des Kantons kennen. Aufgewachsen in Breitenbach, war ihre Familie mehr nach Basel als Richtung Kantonshauptstadt orientiert. Seit sieben Jahren wohnt und lebt Anna Sollberger nun in der Rhein-Metropole. «Für mich besitzt Basel ein internationales Flair. Mit dem Zug bin ich schnell in Solothurn. Aber da ich sowieso im ganzen Kanton unterwegs bin und viel im Homeoffice arbeite, ist der Wohnort nicht so wichtig.» Anna Sollberger ist mobil, ihre Interessen sind breit, ebenso die Erfahrungen, die sie aus unterschiedlichen Bereichen mitbringt. Sie  hat bei einer Pensionskasse gearbeitet, in der Basler Gastronomie und als Haushaltshilfe bei einem älteren Ehepaar. Besonders am Herzen liegt ihr ein Umnutzungsprojekt, welches aus einem stillgelegten Areal der Deutschen Bahn ein lebenswertes Stadtquartier gestalten will. Ein stark entwickeltes Umweltbewusstsein prägt nicht nur ihre Arbeit, sondern auch das Privatleben. «Ich lebe umwelt- und konsumbewusst, brauche wenig um zufrieden zu sein», fügt sie an. Die junge Frau ist oft mit dem Velo oder mit Bus und Zug unterwegs. Auf den Tisch kommt gesundes Essen, am liebsten aus dem eigenen Garten. Kleider ordert sie nicht in Boutiquen, sondern gerne Trouvaillen aus der Brockenstube oder ein Second-Hand-Outfit. Darin fühlt sie sich wohl, auch am Kinder- und Jugendfest.                     Silvia Rietz